DSA-Outtakes / Was das Kramen in alten Phileasson-Unterlagen so zu Tage fördert

DSA-Outtakes - Rakorium Muntagonus

War für mich immer ein großes Rakorium-Vorbild: Christopher Lloyd als Emmett „Doc“ Brown in Zurück in die Zukunft.

Rakorium obliviosus oder: Wie ich lernte die Bombe zu vergessen

Rakorium buddelt einen Drachenkriegs-Blindgänger in einer Zwergenstadt unwissentlich zum zweiten Mal aus. Die „Bombe“ droht alle Zwerge in Marus zu verwandeln.

Um die Stadt zu retten, müssen die Helden in die Vergangenheit reisen und Rakorium an einem „Erinnerung (an die Ausgrabung) verlasse dich!“ verhindern.

Hintergrund: Diese Überlegung entstammt einer sehr frühen Story-Entwicklungsphase des Das Schwarze Auge-Browsergames „Saat des Zorns“. Motivation / Inspiration für das doch sehr witzkoeske Zeitreise-Szenario waren die Textarbeiten für die „Drakensang: Am Fluss der Zeit – Vater der Fluten“, in denen ich mich u. A. an Rakorium sowie Eilif und ihren Maru-Drillingen Tick, Trick und Track … ich meine natürlich Z’irrk, Z’rrrk und Z’arrk austoben konnte (siehe Rakorium-Nottel Dialog im alten Blog). Da ich aus Zeitgründen leider sehr schnell aus dem Projekt aussteigen musste und mein Plotvorschlag wohl doch etwas extrem war, hat das fertige Saat des Zorns mit der Plotskizze nicht viel zu tun. Und das ist auch in Ordnung so.

Fast jede Fantasywelt hat ihre eigene, uralte und untergegangene Hochkultur - so auch DSA.

Fast jede Fantasywelt hat ihre eigene, uralte und untergegangene Hochkultur – so auch DSA. Hochelfen-Coolness hin oder her: die intriganten Skrechim, verkopften Jharra, Leviathanim, Achaz und natürlich putzigen Marus waren mir doch meist sehr viel sympathischer.

Hail to the King Baby!

Eine Highfantasy-Kampagne auf den Inseln im Nebel mit Elfenhochkönig Fenvarien, dem „König der Meere“ Phileasson Foggwulf und dem Schlangenkönig.

Ein mysteriöser Xrsl’frl’frl-Wanderpriester verhilft dem Schlangenkönig endlich zu Nachwuchs. Pappi ist stolz wie Oskar.

Unbemerkt entwickelt sich Sohnemann zu einem glühenden Verehrer des Xrsl’frl’frl / Namenlosen und Kriegstreiber.

Nach einem elfischen Pearl Harbor entbrennt offener Krieg zwischen Echsen und Elfen. Die Elfen schaffen es auf der Verlorenen Insel einen Brückenkopf zu errichten.

Bei einer Himmelfahrtskommando-Teleportation ins echsische Hinterland läuft etwas schief: Die Helden finden sich in Maru-Körpern und Marus in Helden-Körpern wieder.

Derweil auf Dere…

Auf der längst in Vergessenheit geratenen Hochelfeninsel Gontarin warten noch immer einige vom Clan der Tlaskelem auf die Tootenboote ihrer Brüder und Schwestern.

Die letzten Zerzal-Priester unter den Elfen haben sich in ihrer langsam verfallenden Nekropole auch dem angeschwemmten Leichnam Phileassons angenommen.

Wieder auf den Inseln im Nebel …

In die Ecke gedrängt, plant der Schlangenkönig die Sphärenverschmelzung der Hochelfenglobule mit Zze Tha.

Schlussendlich ist unser Skrechu-Opa aber doch lieber Schlangenkönig auf der Verlorenen Insel als ein Potentat unter vielen in der Drakopole.

Die Sphärenschmelze und ein Krieg, in dem sich Echsen und Elfen gegenseitig in den Abgrund reißen kommen nicht zu Stande. Der Namenlose ist derbe frustriert. Ende.

Hintergrund: Zugegeben kann man über die „Fenvarien führt die Religion auf den Inseln im Nebel wieder ein“-Setzung im Das Schwarze Auge-Band „Aus Licht und Traum“ geteilter Meinung sein. Aber sei es drum. Kanonisch führt der Frieden zwischen Alten und Wilden, zurückkehrende Erinnerungen und Religion dazu, dass sich das Auseinander-driften der Inseln umkehrt. Eine Reaktion des Namenlosen, der die Elfen auf seiner To-Do-List zu verderbender Völker bereits abgehackt hatte, sollte also nicht lange auf sich warten lassen.

Durch offenen Fäden in der Phileasson-Saga und weil ich beim Schreiben / Überarbeiten der Kampagne am meisten Freude am hochelfischen Globulensetting hatte, keimte im mir die Idee zu einer Publikation, welche die Schicksalsfäden der Inseln im Nebel weiter spinnen würde. Die niemals über ein Konzeptpapier hinaus gewachsene Kampagnenidee mit dem Arbeitstitel „Phileassons Vermächtnis“ sollte sollte sich in zwei Teile gliedern. Der erste Band hätte diverse Szenarien auf den Inseln im Nebel enthalten (Elfen-Vietnam auf der Verlorenen Insel, Cammalan-Relikte in Gwandual, etc.), in deren Verlauf langsam die Erkenntnis keimen sollte, dass neben Schlangenkönig und Fenvarien noch eine dritte Macht (der Namenlose) ihre Finger im Spiel hat. Im zweiten Band gelingt es den Helden dann schließlich Fenvarien von einer restlosen Vernichtung der Echsen und den Schlangenkönig von einer katastrophalen Verschmelzung der Hochelfen-Globule mit Zze Tha abzuhalten sowie die Drahtzieher der Eskalation aufzudecken. Die Episode auf der hochelfischen Toteninsel Gontarin und Phileassons Schicksal entstand parallel, ist bis heute aber nur sehr lose mit der Kampagnenskizze verbunden.

Warum das Ganze?

Die Plotskizzen zu lieb gewonnenen Charakteren wie Rakorium, dem (aus dem Skrechu-Ruhestand zurückkehrenden) Schlangenkönig und offenen Fäden wie dem Schicksal Gontarins, Phileassons und der Globulenentwicklung schlummern nun schon seit einigen Jahren auf meinem Rechner. Jüngst kam ich dann aber durch Jens Jullrichs offene Schreibwerkstatt ins Grübeln, ob ich damals mit dem Phileasson-Blog nicht doch etwas mehr Transparenz hätte wagen sollen und dafür mehr Chaos und weniger Homogenität hätte in Kauf nehmen können. Vielleicht ist dies ein Versuch diese Transparenz ein Stück weit nachzuholen. Aber ich will diese Storyskizzen nicht zu hoch hängen: Wenn ich nur ein paar von euch beim Lesen zum Schmunzeln gebracht habe, hat dieser Artikel seinen Zweck erfüllt.

Foto: cc-by-sa Scotto Bear, by-nc-nd Daniel Crowley

Drakensang: Phileassons Geheimnis – Der Auftrag

Gegen Ende der Phileasson-Saga erreichen Fenvarien, den Hochkönig der Elfen, bizarre Bilder, die nicht seinen Erinnerungen entstammen zu scheinen …
Nach ersten Hinweisen werden in diesem Kurzgeschichten-Prolog drängende Fragen zum Am Fluss der Zeit-Addon Phileassons Geheimnis beantwortet, aber auch neue Rätsel gestellt. Näheres erfährt man aber auch im Bericht über die finale Abnahmekonferenz des AddOns.

„In Deckung!“ Glühende Felsbrocken und magische Lanzen prasseln auf euch ein. Schwertkämpfer, Berittene, ganze Gebäude werden zertrümmert und zerstört. Benommen blickst Du Dich um. Wie konnte es soweit kommen?
Einst zum Himmel aufragende Stadtpaläste und Türme sind nur noch rauchende Trümmer, die meisten Lustgärten nach saurem Regen, Feuer und Schwefel nur noch bizarre Karikaturen ihrer selbst. Beißender Rauch vernebelt die Sicht und Verwesungsgestank steigt Dir in die Nase.
Hinter Dir kämpfen sich brüllende Oger, Trolle und Schlimmeres durch die Reihen der elfischen Krieger. Nicht wenige der tapferen Streiter kanntest Du gut. Aber Du hast keine Zeit, um Atem zu schöpfen. Erbarmungslos treibst Du Deinen geschundenen Körper vorwärts, immer weiter vorwärts …

„Bei Swafnir, was ist mit Euch Fenvarien?“ Zurück in Aventurien hielt sich der Hochkönig der Elfen seine pochenden Schläfen. Nur langsam klärte sich sein Geist. War er etwa gerade zusammengeklappt? Kapitän Phileasson Foggwulf war heran geeilt und gab dem alten Hochkönig halt. Er erinnerte sich wieder. Phileasson, sein Befreier.
Was bei den Göttern waren das für Bilder gewesen, die da auf ihn einstürzten? Etwas an ihnen kam ihm bekannt vor. Er kannte die Alpträume nur zu gut, die ihn Nacht für Nacht plagten – Erinnerungen an die Gräuel des Drachenkrieges. Aber diese Bilder fühlten sich … anders an – als ob jemand genau in diesem Moment mitten in die Belagerung verwickelt wäre.

„Hörst Ihr mir eigentlich zu?“ Mhayanas schneidende Stimme reißt Dich aus Deinen Gedanken zurück in den menschenleeren Thronsaal: „Versteht Ihr denn nicht, was es Eurem Vater bedeuten würde, wenn Ihr mit dem nächsten Schiff von hier fort gehen würdet? Wenn er euch in der ‚Welt hinter den Nebeln‘ in Sicherheit wüsste?“
Du kehrst der blinden Orima-Priesterin den Rücken zu und betrachtest von einem Balkon aus das Panorama der belagerten Stadt. Es ist unverkennbar, dass der Feind schon fast bis zum Tempelbezirk vorgestoßen ist und sich ein schier endloser Strom von Truppen und Kriegsmaschinen durch die Trümmer des Löwentors in die Stadt ergießt. Tie’Shianna, die letzte Stadt der Hochelfen, die ‚Gleißende‘, wie sie auch genannt wird, ertrinkt im Blute vieler Völker.
Soll Mhayana doch weiter auf Dich einreden, Dein Entschluss steht fest. Du wirst ihn nicht im Stich lassen und Dich in die ‚Welt hinter den Nebeln‘ verkriechen, sondern bis zum Schluss zu ihm halten!

Die Schmerzen rissen den Geist des Elfenkönigs wieder zurück. Nur dumpf nahm er Phileasson, Ynu den Moha und die anderen wahr. Kaum dass er sich wieder an die rauen, vom Wind umtosten Klippen der thorwalschen Küste gewöhnt hatte, zerrte die unbekannte Macht ihn wieder fort …

Neben Dir starrt Tharkath mit müden Augen auf Tie’Shianna herab und spricht, ohne den Blick abzuwenden: „Ihr solltet auf Mhayana hören.“
Wie fahl und matt seine Stimme doch geworden ist … Hat er wirklich überwunden, dass Du damals seine Liebe nicht erwidert hast oder spricht noch alte Verbitterung aus seinem Gesicht?
„Dies ist längst kein Ort mehr für die Tochter des Hochkönigs.“
Habt ihr nicht erst gestern darüber gesprochen? … oder ist es vorgestern gewesen? … Merkwürdig wie einen in diesem Halbdunkel des Krieges jedes Zeitgefühl im Stich lässt …
„Ihr habt besseres verdient … Prinzessin Amariel.“

Sie war noch am Leben! Stumm dankte Fenvarien den Göttern. Er hatte seine Tochter gegen ihren Willen in die Traumwelt schicken müssen. Dies war der einzige Weg gewesen, sie vor den Häschern des Namenlosen zu verbergen. Doch etwas musste schief gelaufen sein.
Warum war sie immer noch dort?
„Fenvarien! Geht es Euch gut?“ Der alte Elf schaute dem ‚König der Meere‘ tief in die Augen.
„Phileasson… Ihr habt schon so vieles für mich und mein Volk getan. Ich habe kein Recht Euch ein weiteres Mal um eure Hilfe zu bitten, aber ich kann nicht gleichzeitig mein Volk und meine Tochter retten.
Hört gut zu …“

Vater der Fluten – Das Kompendium zu Drakensang: Am Fluss der Zeit

Hoppla, der alte Fluch … hatte ich ja ganz vergessen …. Ihr seid bewaffnet, nicht war? Das trifft sich gut.«
— Erzmagier Rakorium zu einigen Abenteurern, Kosch 1009 BF

Mit Vater der Fluten ist ein Kompendium unterwegs, das es Spielern von Drakensang: Am Fluss der Zeit möglich machen soll Orte, Personen und Abenteuer des Computerspiels auch im Tischrollenspiel erlebbar zu machen, ohne große Vorkenntnisse zu besitzen.

Unter der Leitung von Florian Don-Schauen haben sich diverse Autoren von „Das Schwarze Auge“ und „Drakensang: Am Fluss der Zeit“ versammelt, um das Computerspiel für das Tischrollenspiel aufzubereiten. Es geht bei dem voraussichtlich im März erscheinenden Band weniger darum, die Story des Spiels einfach nur nachzuerzählen, als diese mit weitergehenden Hintergrundinformationen anzureichern.
Schlaglichtartig sollen ausgewählte Schauplätze, Handlungsstränge und Personen des Spiels dem Leser mal grob, mal detailliert präsentiert werden. Diese Aspekte des Spiels werden so beleuchtet, dass man sie leicht ins Tischrollenspiel integrieren kann. Zum Beispiel wird in „Vater der Fluten“ genauer auf die Vergangenheit, die Motive und Ziele aber auch die Darstellung des Zwergen Forgrimm eingegangen, so dass er auch in der eigenen Spielrunde zum Leben erweckt werden kann. Um die gesamte Welt von „Drakensang: Am Fluss der Zeit“ zu erfassen, werden auch die zahlreichen Verknüpfungen zwischen dem PC-Spiel und anderen Begleitpublikationen, wie dem Browsergame „Saat des Zorns“ (Teil I für Februar angekündigt), dem allein spielbaren Abenteuer Eilifs Schatz oder dem Roman Das Ferdoker Pergament (Feb. 2010), aufgezeigt und näher erläutert.

Forgrimm - Vater der Fluten & Drakensang Am Fluss der Zeit

Hier einige Beispiele aus Bereichen für die ich zuständig war.

Eilif ‘Donnerfaust‘ Sigridsdottir

»Wenn ich noch einen von euch Jammerlappen über einen Fluch des Flussvaters winseln höre, der schwimmt zurück nach Thorwal. Das wohl, bei Swafnir!«
— Eilif ‘Donnerfaust‘, Großer Fluss, 16 Hal

In Vater der Fluten werden die Leser erfahren, warum die hünenhafte Piratenkapitänin aus ihrer Heimat verbannt wurde, woher die drei Marus (Krokodilwesen) an ihrer Seite stammen und was die Thorwalerin entgegen der Sagen um den Fluch des Flussvaters dazu trieb den Großen Fluss hinauf zu fahren.

Rakorium Muntagonus

Rakorium: »Verflixt und zugenäht! Wo isses denn nu … ich dachte ich hätte es …?«
Nottel: »Wenn Ihr den Codex Sauris meint, Meister, den haben wir doch in der Schänke gelassen.«
Rakorium: »Ahh, gut das du da bist, Nottel …«
Nottel: »Ungfried, Meister, ich heiße Ungfried.«
Rakorium: »Ja, sagte ich doch, Nottel … hmpf … Moment! Woher weißt du das mit der Schänke?
(richtet den Zauberstab drohend auf seinen Gehilfen)
Bist du etwa ein Agent der Geschuppten in einem Nottel-Kostüm, der mich narren will? Ich habe dich durchschaut! PARALY…
Nottel (seufzt): »Aber nein, Meister! Ihr habt mir doch am Stadttor aufgetragen, den Codex zurück ins Gasthaus zu bringen … damit die Diener der Echsen ihn nicht finden, wenn sie uns gefangen nehmen sollten.«
Rakorium: »Nun ja … hmpf … eigentlich keine schlechte Idee. Wo waren wir noch einmal, Nottel?«
Nottel: »Ungfried!«
Rakorium: »Ja, sagte ich doch …«
— ein Gespräch zwischen Meister und Schüler, außerhalb von Nadoret, 1009 BF

In Vater der Fluten erfährt man, was den Wahnsinn des alten Echsenforschers ausgelöst hat, warum er seine Gehilfen ständig Nottel nennt und für welche Art von Abenteuern sich der Erzmagier noch lohnt.

Was kommt auf Fans des Tischrollenspiels zu?

Das Kompendium Vater der Fluten wird keine Regionalspielhilfe im klassischen Sinn sein. Man kann es eher mit Themenbänden vergleichen, die sich durch eine Mixtur aus Hintergrundtexten, Spielwerten und Abenteuerszenarien auszeichnen.
Die Personenbeschreibungen sind sehr detailliert und lehnen sich ihrer Gestalt nach an der Beschreibung Forgrimms aus dem Aventurischen Boten 128 an. Da parallel zu Vater der Fluten auch die Arbeiten am Meisterpersonenband Von Rang und Namen (Redaktion: Mark Wachholz) voran schreiten, hat man sich bei einzelnen Charakterbeschreibungen (so im Fall von Rakorium Muntagonus) abgesprochen, um widersprüchliche Setzungen und Unstimmigkeiten zu vermeiden.
Zuletzt sei noch erwähnt, dass natürlich nicht alle Details des PC-Spiels eins zu eins übernommen werden sondern diverse Aspekte sinngemäß adaptiert wurden beziehungsweise einiges auch bewusst verändert, ergänzt oder weggelassen wurde. Derartige Änderungen beim Transfer einer Geschichte von einem Medium ins Andere waren unabdingbar.

Eilifs Schatz, Drakensang: Am Fluss der Zeit und Die Phileasson-Saga

Eilifs Schatz - Am Fluss der Zeit - Phileasson-SagaWie Ulisses-Spiele vor kurzem verkündete, soll das Einzel-Abenteuer Eilifs Schatz Ende Januar erscheinen.

»Der Große Fluss – Lebensader des westlichen Mitteleiches.
Sie heuern auf einem thorwalschen Schiff an, dessen Besatzung immer wieder durch seltsame Angriffe dezimiert wird. Steckt der Fluch des Flussvaters dahinter?
Der Legende nach einem Schutzwall eben gegen die Thorwaler.
Oder ist letztlich allein die Kapitänin der Gischtkrone, Eilif ‘Donnerfaust‘ Sigridsdottir dafür verantwortlich? Frisch von den Inseln im Nebel zurückgekehrt hat sie ihrem Hetmann Beorn den Rücken gekehrt, ist aus Thorwal geflohen und arbeitet auf eigenen Faust. Nur Sie können dieses Rätsel lösen.
Finden Sie heraus, was hinter all diesen Problemen steckt und lösen Sie das Rätsel hinter Eilifs Schatz.

Eilifs Schatz ist ein Prolog zu den Ereignissen des Computerspiels Drakensang: Am Fluss der Zeit und bietet vertiefende Erkenntnisse über einen Charakter des Spiels.«
— Klappentext zum Soloabenteuer Eilifs Schatz

Bei „Eilifs Schatz“, das aus der Feder von Florian Don-Schauen und Daniel Simon Richter stammt, handelt es sich um ein Soloabenteuer, welches eine der Verbindungen / Crossovers (Epenschmiede berichtete) zwischen Die Phileasson-Saga und Drakensang: Am Fluss der Zeit aufgreift und vertieft. Konkret wird hier die Geschichte von Eilif ‚Donnerfaust‘ Sigridsdottir erzählt, die sich nach dem Verschwinden Beorn des Blenders dessen auf den Inseln im Nebel erbeutete Schätze unter den Nagel reißt und aus Thorwal flieht.

Eilifs Schatz ist so geschrieben, dass auch Drakensang-Spieler, die noch keinen Kontakt mit dem Pen & Paper Rollenspiel hatten, sofort loslegen können. Dafür sorgt nicht nur die Struktur der Einzel-Abenteuer, die man alleine spielen bzw. lesen kann, sondern auch die beiliegenden, abgespeckten DSA-Spielregeln und Beispielcharaktere.

Fan-Video „Eilifs Geschichte“ (März 2010)

Die dramatische Geschichte um Eilif ‚Donnerfaust‘ Sigridsdottir scheint einige DSA-Fans derart inspiriert zu haben, dass sie in Eigenarbeit einen kleinen Film über die thorwalsche Piratin aus Phileasson-Saga und Drakensang: Am Fluss der Zeit gedreht haben.

Verknüpfungen der Phileasson-Saga mit Drakensang – Am Fluss der Zeit

Phileasson-Saga und Am Fluss der Zeit - Eilif 'Donnerfaust' SigridsdottirWie Bernd Beyreuther, der Creative Director von Drakensang: Am Fluss der Zeit und Geschäftsführer von Radon Labs, jüngst in einem Interview bekannt gab, wird es zwischen dem PC-Spiel und der Neuauflage der Phileasson-Saga inhaltliche Verknüpfungen geben …

… nun dürfen auch wir den Schleier etwas weiter lüften.

Im Frühjahr 2009 zeichnete sich ab, dass der angekündigte Prequel zu Drakensang wenige Monate nach dem Ende der Phileasson-Saga spielen wird. Wir suchten den Kontakt und es kam zu einem Treffen zwischen der Bandredaktion und Radon Labs in Berlin.
Was ursprünglich als reiner Informationsaustausch beider Projekte geplant war (Widersprüche zwischen „Am Fluss der Zeit“ und der Phileasson-Saga sollten vermieden werden.) entwickelte sich produktiver und kreativer als gedacht. In Zusammenarbeit konnten einige offene Handlungsstränge verbunden und bis dahin unbeantwortete Fragen geklärt werden.

Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber neben der Mannschaft von Asleif ‚Foggwulf‘ Phileasson wird auch die von Beorn ‚dem Blender‘ in der Neuauflage etwas mehr Fleisch auf die Rippen bekommen und deutlich thorwalscher ausfallen, als es noch in früheren Versionen der Fall war …