Das Tal der Echsengötter

Phileasson-Saga Das Tal der Echsengötter»Die Zeit der blutigen Schwerter ist angebrochen, doch vergeht euch nicht an etwas, dessen Macht ihr nicht abschätzen könnt.
Es ist nur einer, den ihr besiegen müsst.
Manchmal muss man sich mit dem Bösen verbünden, um das Böse zu besiegen.
Handelt im Sinne des göttlichen Phex, und ihr werdet vielleicht wiederkehren.«
— Prophezeiung der Shaya, gefunden auf einer Tontafel im zerstörten Brokscal, Phex 1008 BF

Mit einer in Ton gebrannten Prophezeiung beginnt das nunmehr neunte Abenteuer der Helden um Kapitän Phileasson. Nachdem die ersten Schwierigkeiten der Gründung Brokscals überwunden zu sein scheinen, finden die Helden nach einer mehrtägigen Expedition ins Regengebirge das Dorf bei ihrer Rückkehr zerstört und verlassen vor. Lediglich die Tontafel mit der Botschaft Shayas gibt einen Hinweis auf das weitere Vorgehen.

Zusammen mit einigen Kriegern der Waldmenschen nehmen die Gefährten die blutige Spur der Täter auf, die sie schließlich zum Fuß des gefürchteten Chap Mata Tapam führt. Da sich die abergläubischen Stammesmitglieder jedoch vor dem „Berg-der-an-Seele-frisst“ und seinen Bewohnern fürchten, müssen Phileasson Foggwulf und seine Mannschaft den Aufstieg zur Hochebene von H’Rezxem allein in Angriff nehmen.
Nach einem kräftezehrenden und nervenaufreibenden Aufstieg stehen die Helden schließlich den Zerstörern Brokscals gegenüber: Die Kriegerelite der archaischen Hochkulturen der Echsen, die im Begriff ist, zu alter Stärke zurückzukehren. Nun ist es an den Helden, mit List und Tücke die Siedler zu befreien und die zerstörerischen Pläne der Echsen zu unterbinden.

Wie schon in den älteren Versionen der Phileasson-Saga stellt auch in der aktuellen Überarbeitung die Treppe zur Hochebene eine der großen Herausforderungen für die Helden dar. Die als „Killer-Treppe“ gefürchteten 3.315 Stufen wurden grundlegend überarbeitet, die Anforderungen an Spieler und Helden sind aber weiterhin sehr hoch. So greifen die Auswirkungen der Treppe nun nicht mehr in die Spielerautorität ein, wie dies noch durch erzwungene Fallsucht und Flucht der Fall war, sondern spiegelt sich nun in temporär gesteigerten Schlechten Eigenschaften wie Aberglaube oder Höhenangst wider.
Ebenfalls nachgebessert wurde bei der Schlangenpriesterin Zsintiss, die nicht nur neu illustriert wurde, sondern deren Skrechu-Hintergrund aus „Raschtuls Atem“ nun auch Beachtung findet. Außerdem wurde die Kriegerelite unter dem Kommando des Xch’War – in den älteren Versionen noch eine eigene Rasse – der Rasse der Marus zugeordnet.

Die Abenteuer im „Tal der Echsengötter“ blieben weitestgehend erhalten und wurden an die aktuellen Regeln angepasst. Zusätzlich werden dem Spielleiter wieder mögliche Alternativen an die Hand gegeben. So werden die Vorschläge zum Spiel mit dem Quitslinga Ramon aus dem vorhergehenden Abenteuer erneut aufgegriffen, aber auch Möglichkeiten und Gefahren, die sich im Kampf gegen den machtsüchtigen Echsen-Priester und seine Krieger ergeben, aufgezeigt.

Markus Pfitzner

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