Die Phileasson-Saga – Deluxe Ausgabe

die-phileasson-saga-2015Dieser Tage ist bei Ulisses-Spiele die Deluxe Ausgabe der Phileasson-Saga erschienen. Auch wenn die Publikation der Original-Neuauflage nun schon ganze sechs Jahre zurückliegt, denke ich noch immer gerne an die Arbeiten an der Saga zurück. Es ist und bleibt ein bedeutendes Stück DSA-Geschichte, dass ich damals gemeinsam mit Dietrich Bernhardt, David Heise und Markus Pfitzner neu gestalten durfte.

Hier der Ankündigungstext des Verlags:

Die Phileasson-Saga – Deluxe Ausgabe

Die Oberste Hetfrau lädt zur Wintersonnenwende Seefahrer, Abenteurer und Glücksritter aus aller Herren Länder in das verschneite Thorwal ein. Hier entbrennt ein Streit zwischen den Kapitänen Phileasson Foggwulf und Beorn dem Blender, der die Geburtsstunde der ruhmreichen Wettfahrt markiert. Eine Wettfahrt, die Sie vom Ewigen Eis in die glutheiße Khôm, vom giftigen Dschungel Maraskans zu den sagenhaften Inseln im Nebel führt.

Lassen Sie sich in eine Zeit entführen, als das Kaiserreich noch stark und Borbarad eine dunkle Bedrohung am Horizont war, und gehen Sie mit den berühmtesten Seefahrern Aventuriens auf Entdeckungsfahrt! Wie auch schon Kolumbus oder Magellan werden Sie Dinge und Orte entdecken, die noch kein Mensch vor Ihnen erblicken durfte. In zwölf Abenteuern können Sie sich in riskanten Verhandlungen mit Stammesführern, auf der Jagd nach Seeschlangen, bei der Erforschung versunkener Metropolen und im Kampf gegen gefährliche Kreaturen beweisen. Aber nicht nur das! Im Verlauf der Kampagne wird deutlich, dass die Wettfahrt mehr als nur der Streit zweier Thorwaler um den Titel König der Meere ist. Vielmehr steht das Schicksal des ganzen Elfenvolkes auf dem Spiel …
Bernhard Hennens Kampagne um die legendäre Wettfahrt der Thorwaler-Kapitäne und die Geschichte der Hochelfen wurde komplett überarbeitet, und auf den Regelstand der 4. Edition von Das Schwarze Auge gebracht. Dieser Sammelband in blauem Kunstleder enthält zahlreiche ergänzende und verknüpfende Texte, Kartenmaterial und natürlich jede Menge phantastische Abenteuer!

Zum Spielen dieses Abenteuers benötigen Sie die Regelbände Wege des Schwerts, Wege der Zauberei und Wege der Götter sowie das Liber Cantiones. Für Spielleiter ist die Kenntnis der Geographia Aventurica sowie diverser Regionalspielhilfen hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Ein Blick zurück: Das Epenschmiede-Archiv

Am 21. November 2008 ging mein erstes großes Web- / Schreibprojekt an den Start. Unter der Adresse epenschmiede.de veröffentlichte ich bis zum Juni 2010 insgesamt 37 Werkstattberichte, Hintergrundtexte, Kurzgeschichten und ein Interview aus der Welt des Pen & Paper-Rollenspiels „Das Schwarze Auge“ (kurz DSA). Im Mittelpunkt stand zunächst die Überarbeitung der beliebten DSA-Kampagne „Die Phileasson-Saga“, die ich als Bandredakteur und Autor betreuen durfte. Durch die Werkstattberichte und Teaser auf dem Blog wollte ich den Fans der Kampagne die Chance geben, an dem Entstehungsprozess der Neuauflage Teil zu haben und ihre Wünsche zu äußern. Wie es der Zufall wollte, arbeitete parallel in Berlin das Entwicklerstudio RadonLabs an der Fortsetzung des DSA-Computerspiels „Drakensang: Am Fluss der Zeit“, welches in der gleichen Zeitlinie wie die Phileasson-Saga spielt. Wir taten das Naheliegende und steckten unsere Köpfe zusammen. So fanden früher oder später auch einige Berichte über die Querverweise zwischen Phileasson-Saga und Am Fluss der Zeit ihren Weg in den Blog.

Screenshot - Die Startseite von epenschmiede.de Mai 2014

Die Epenschmiede im Mai 2014

Das Epenschmiede-Archiv

Ende Mai 2014 werde ich den Blog epenschmiede.de vom Netz nehmen. Statt die Beiträge jedoch komplett zu löschen, habe ich mich (wie im Falle der Q History-Beiträge) entschieden sie an dieser Stelle zu archivieren. Ihr findet die Beiträge unter folgenden Tags:

Alle Beiträge

Hinter dem Tag Das Schwarze Auge verbergen sich sämtliche Beiträge, die ich zwischen 2008 und 2010 auf epenschmiede.de veröffentlicht habe. Wer es gerne etwas spezifischer hat:

  • Die Phileasson-Saga: Beiträge, die mit der Phileasson-Saga in Verbindung stehen.
  • Drakensang: Beiträge rund um die Computerspiele Drakensang, Drakensang: Am Fluss der Zeit und Am Fluss der Zeit: Phileassons Geheimnis.

Außer der Reihe

  • Das Interview mit Bernhard Hennen, in welchem ich den Original-Autor der Phileasson-Saga zur Kampagne selbst, seinen Arbeiten für Das Schwarze Auge allgemein und den Elfen-Romanen befragt habe. Das Interview liegt auch in Englischer Sprache vor: Interview with Bernhard Hennen
  • Genau genommen gehören die Phileasson-Fragmente nicht zum Epenschmiede-Archiv, da sie direkt hier im Blog veröffentlicht wurden. Die Fragmente beschäftigten sich mit offenen Plotfäden und unverwendeten Ideen aus der Entstehungszeit der Phileasson-Neuauflage.

Social Media: Preis für Hochschulkommunikation 2013

Platz 1 ist es nicht geworden, aber immerhin befinden wir uns unter den ersten 4. Die Jury des „Preises für Hochschulkommunikation 2013“ hat das Social-Media-Konzept der Universität Münster als eines der vier besten unter 26 Hochschulen bewertet. Seit dem hängt diese schicke Urkunde bei uns in der Online-Redaktion der Pressestelle:

Social Media - Preis für Hochschulkommunikation 2013Mit dem Preis wurde vom Zeitverlag und der Hochschulrektorenkonferenz gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung die beste Kommunikationsleistung einer Hochschule in den Social Media gewürdigt. Gewinner waren die Kollegen von der Universität Leipzig (siehe Artikel auf www.hrk.de).

Interview: Intranet-Relaunch an der Universität Münster

z.i.v._2013-02_erneuerung_Seite_01Vor kurzem erschien eine neue Ausgabe der Zeitschrift für Informationsverarbeitung (Z.I.V.), die sich dem Thema ‚Erneuerung‚ widmet. Mit von der Partie ist auch ein Interview, in dem ich ein paar Fragen zum Intranet-Relaunch an der Universität Münster beantworten konnte.

Z.I.V. 2/2013 vom 06.06.2013:

Philipp Spreckels über das neue Intranet der WWU

Philipp Spreckels ist Mitarbeiter der Pressestelle und leitet das Projekt „Intranet-Relaunch“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU).

Z.I.V.: Herr Spreckels, Anfang April ist das neue Intranet der WWU an den Start gegangen. Zunächst herzlichen Glückwunsch an Sie als Projektleiter und Ihre Kollegen aus der Online-Redaktion der Pressestelle. Bereits auf den ersten Blick erinnert nicht mehr viel an die alte Version. Gab es schon Feedback von den Beschäftigten?

Vielen Dank. Es ist schön zu hören, dass man den Unterschied so deutlich sieht. Tatsächlich haben wir in den vergangenen Wochen viel Lob bekommen. Natürlich
müssen wir hier und da noch etwas nachbessern, aber insgesamt scheint das Portal bei den Beschäftigten gut anzukommen. Die meisten haben sich über das neue Layout, die Suchfunktionen und die Überarbeitung der Inhalte gefreut.

Z.I.V.: Die Umstellung eines so großen Webangebotes mit sehr vielen Beteiligten war sicher kein einfaches Projekt. Wieso wurde das Intranet neu gestaltet?

Für den Relaunch gab es viele gute Gründe. Sowohl inhaltlich als auch technisch war das alte Intranet einfach in die Jahre gekommen. Das Layout entsprach nicht mehr dem Corporate Design, die Pflege musste noch per Hand mit HTML erfolgen und auch die Navigation ließ mittlerweile zu wünschen übrig. Am wichtigsten war sicherlich jedoch die Tatsache, dass diverse Inhalte nicht mehr aktuell waren oder gar fehlten. Es musste also dringend etwas geschehen.

Z.I.V.: Welche Ziele hatte das Projekt?

Hauptziel des Projektes war die Reorganisation, Aktualisierung und Vervollständigung der alten Inhalte bis Ende März. Darüber hinaus soll das neue Portal bis Ende 2013 weiter ausgebaut werden, indem interne Inhalte aus dem öffentlichen Web ins Portal umziehen und auch neue Themen aufgebaut werden.

Z.I.V.: Welche Probleme gab es bei der Umsetzung?

Da wir mit extrem vielen Akteuren innerhalb und außerhalb der Verwaltung zusammengearbeitet haben, war die Kommunikation nicht immer ganz einfach. Alle arbeiten natürlich schon seit Jahren im oder mit dem Web, aber die Vorstellung darüber, wie die einzelnen Themen für die Nutzerinnen und Nutzer aufbereitet werden sollten, waren dann doch oft sehr unterschiedlich. Das heißt, wir mussten immer wieder zwischen den verschiedenen Perspektiven (Fachperspektive, Nutzer und Administration) abwägen und vermitteln.

Die sehr heterogene Techniklandschaft an der Universität hat uns die Arbeit nicht ganz einfach gemacht. Wir hätten gerne noch mehr Anwendungen direkt in das Portal eingebunden, um Layoutsprünge und mehrmalige Logins einzusparen. Dies folgt nun in der nächsten Entwicklungsphase, in der wir den Staffelstab der Projektleitung deshalb auch an die Kollegen von der EDV-Organisation der Verwaltung weiter reichen.

Z.I.V.: Viele Gruppen innerhalb der Uni stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Inhalte des Intranets. Wie wurden diese Bedürfnisse berücksichtigt?

Wir haben drei Wege eingeschlagen: In Kooperation mit Prof. Guido Hertel und Jens Mazei von der Organisationsund Wirtschaftspsychologie haben wir in zahlreichen Zielgruppeninterviews und einer Online-Umfrage die Bedarfe aller Beschäftigten ermittelt und auf diesen Ergebnissen das Konzept aufgebaut.

Zudem gab es eine Arbeitsgruppe, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus diversen Bereichen der WWU (Fachbereiche, ULB, Verwaltung etc.) vertreten waren. Auf diese Weise wollten wir sicher gehen, dass wir auch in der fortlaufenden Planung die unterschiedlichen Perspektiven nicht aus den Augen verlieren.

Wer sich über das Projekt informieren wollte, konnte eine Beschreibung sowie Kontaktinformationen auf der Homepage der WWU finden und sich zusätzlich für einen Newsletter anmelden.  Eine aktuelle Version dieser Projektinformationen findet man nun in MyWWU: www.uni-muenster.de/intern/offiziell/projekte/portal.html

Z.I.V.: Wenn doch noch jemandem etwas fehlt, wie kann man sein Feedback äußern?

Die Online-Redaktion kann man per Mail an online-redaktion@uni-muenster.de erreichen. Ansonsten kann man mich auch persönlich per Mail oder Telefon erreichen.

Z.I.V.: Das ZIV war ja bei der technischen Gestaltung des Intranets maßgeblich beteiligt. Können Sie kurz die Hintergründe darstellen?

Da wir bei der Pflege wie im öffentlichen Web auch auf das Content-Management-System Imperia setzen, war früh klar, dass wir in bewährter Manier wieder sehr eng mit den Kollegen Wolfgang Kaspar, Arne Scheffer, Thorsten Küfer und Markus Bruns aus der Webanwendung zusammen arbeiten würden. Gemeinsam haben wir neue Module für das breite Layout entwickelt und die Kommentierungsfunktion umgesetzt. Während die Kollegen im ZIV für die Programmierung und Umsetzung gesorgt haben, haben wir
in der Online-Redaktion uns auf Konzept und Planung konzentriert. Auch Rainer Perske war für uns in Sachen Systemadministration immer wieder ein wichti und konstruktiver Partner.
Nicht verschweigen möchte ich an dieser Stelle aber auch, dass neben den Kollegen vom ZIV auch unsere Partner in der EDV-Organisation der Verwaltung, namentlich Thomas Mahlmann, Thomas Kintrup, Manfred Gäbler, Magnus Brockschmidt, Uwe Lindtner und Matthias Rese dazu beigetragen haben, dass zahlreiche Self-Service-Anwendungen in das neue Angebot integriert werden konnten.

Z.I.V.: Was sind die nächsten Schritte? Werden weitere Funktionen bereitgestellt? Wie hängen Intranet-Relaunch und SAP-Projekt zusammen?

Für uns steht zunächst der Ausbau des aktuellen Angebots im Vordergrund. Sprich: Ergänzung der bisherigen Inhalte und Rückführung interner Inhalte aus dem öffentlichen Web ins Mitarbeiterportal.
Bei SAP fahren wir eine Doppelstrategie:  Einerseits wird es in Zukunft ganz klassisch eine SAP-Oberfläche geben. Andererseits werden wir in Kooperation mit der EDV-Organisation der Verwaltung versuchen für diejenigen, die nicht täglich mit SAP arbeiten, im Mitarbeiterportal möglichst viele Schnittstellen anzubieten.

Z.I.V.: Herr Spreckels, vielen Dank für das Interview!

Bloggende Kollegen: Im Laboratorium für Geschichte und über der Schulter eines bibliophilen Juristen

Man sollte sie lesen, denn diese beiden Wahl-Münsteraner haben einiges zu sagen. Den einen kenne ich aus dem Geschichtsstudium, den anderen aus dem Comiclesekreis. Interessant ist ihr Verhältnis zum Visuellen. 

Laboratorium für Geschichtetexte und bilder

 

 Laboratorium für GeschichteDer Historiker…

…heißt Alexander Kraus und ist derjenige mit dem ausgefallenen Design (komplett neu programmiert, stark auf Typografie und einige wenige Grafiken reduziert und nicht zuletzt der einzige mir bekannte Blog im World Wide Web mit einem echten Kommentar- bzw. Fußnotenapparat am rechten Seitenrand).

Das Visuelle hat aber auch in den Inhalten des Laboratoriums für Geschichte einen hohen Stellenwert – z.B. in den detaillierten Analysen bildlicher Geschichtsquellen (Karten, Fotografien etc.); ein Aspekt, den ich am eigenen Geist erfahren durfte, als ich vor gut anderthalb Jahren an einem Kurs von Alexander teilnahm. Und ich muss sagen, ich war perplex, wie weit man kommt, wenn zunächst auf Stunden nur zwei im Raum sind:
die Quelle und Du.
Vielleicht lässt sich dieser Effekt bei der Analyse von Bildern leichter erreichen als bei Texten, aber die Erfahrung hat mich dennoch nachdenklich gemacht: über das Selbstbewusstsein, die autonome Analysefähigkeit und die allzu verbreitete (und durch das Internet natürlich noch einfacher zu lebende) Marotte von Historikern, kaum einen Quellensatz zu Ende zu lesen ohne sofort Sekundärliteratur, Datenbanken und Handbücher zurate zu ziehen und somit den eigenen Denkprozess gleich zu Beginn durch Fremdinterpretationen zu belasten.

Links:
Der Blog: laboratorium-fuer-geschichte.de
Schreibwerkstatt von Alexander Kraus
Alexander auf Twitter (@laboratorium)

texte und bilderDer Jurist…

… heißt Tobias H. Witte und ist der Comic- und Bücherliebhaber unter den beiden. Ich kenne Tobias erst seit einem Jahr (Wir hatten uns bei Twitter über den Weg getextet und tüftelten später im Schatten des Doms die Idee eines Comiclesekreises aus.). Wie ich später erfuhr, beschränkt sich Tobias‘ Vorliebe für bedrucktes Papier nicht allein auf die Kombination von Bild und Wort. Mittlerweile kenne ich ihn als sehr belesenen Mann, der seit Ende letzten Jahres regelmäßig über seine Erfahrungen als Lesender berichtet und dabei schon so manch geistreiche Rezensionen, Doppelrezension und Tripelrezension verfasst hat und in Zukunft sich wohl auch (so munkelt man in Münster) sogar an die vierfache Rezension heran wagen will.

Was mir an Tobias‘ Blog sehr gefällt, spiegelt sich allein schon im Titel texte und bilder wieder: Im Gegensatz zu den meisten Literaturblogs, die ich kenne, schaut der Kollege aus der Juristerei regelmäßig über den medialen Tellerrand und verbindet und Vergleicht die verschiedenen Publikationsformen. Wohin das auch führt; ich bin gespannt.

Links:
Der Blog: texteundbilder.com
Tobias auf Twitter (@thw85)